MiG-17F  |  Tarnschema

Das Erscheinungsbild MiG-17F erfuhr während des Einsatzes diese Flugzeugtyps im JBG-37 verschiedene Wandlungen.
Die MiG-17F im JBG-37 waren die einzigen MiG-17F der LSK der DDR, welche als Einsatzmaschinen einen Tarnanstrich erhielten.

Bei der Aufstellung des Geschwaders wurde die MiG-17F vom JG-7 ungetarnt in Duraluminium übernommen.

Die Tarnung der MiG-17F erfolgte parallel zur Umrüstung der Flugzeuge auf den Raketenbehälter „MARS II“ in der Flugzeugwerft in Dresden.
Die Umrüstung der MiG-17F im JBG mit dem “MARS II” Behälter begann mit der Aufstellung des Geschwaders ab 1971 und endete 1974 / 75.
Die ersten Flugzeuge die 1971 und 1972 umgerüstet wurden, waren noch „silbern“ belassen wurden.

Ab 1973 wurde bei den umzurüstenden Flugzeugen der erste Tarnanstrich aufgebracht. Diese erste Tarnung bestand aus einer hellgrün - hellbrauner Lackfarbe.

Ab 1974/75 erhielten die restlichen „silbernen” MiG-17F, also auch die, welche schon den “MARS II”- Behälter hatten, einen dunkelgrünen Tarnanstrich.

Anfang der 80er Jahre, wurde der Tarnanstrich nochmals verändert. Es wurde nun der zu dieser Zeit übliche Farb- und Tarnschema der LSK/LV,
der dunkelgrüne Chlor-BUNA Tarnanstrich verwendet. 

 

 

 

MiG-17F ungetarnt.
Die Flugzeuge sind noch nicht mit dem “MARS II” - Raketenbehälter ausgerüstet. Die “630” stürzte am 13.09.1973 ab.
 

Die “346” wurde nach der Außerdienststellung bis 1990 im Geschwader eingelagert.

Dieser erste Tarnanstrich wurde ab 1973 verwendet.

 

 

Von Mitte der 70er Jahre bis Anfang der 80er Jahre waren viele Flugzeuge mit dem ersten dunkelgrün - brauen Tarnanstrich versehen.
 

 

Anfang der 80er Jahre wurden die MiG-17F entsprechend den zu dieser Zeit in den LSK üblichen Farbschema umlackiert.